Wie tritt man mit seinen Werbeartikeln am besten gleich ins Fettnäpfchen? Hier sind fünf Beispiele aus der Praxis.

1. FIRMENFARBEN SIND DIE SCHÖNSTE NEBENSACHE DER WELT

Werbeartikel in der eigenen Firmenfarbe? Um Gottes Willen, man kann es auch übertreiben! Nicht dass der Kunde noch emotional angesprochen wird und merkt, von wem der Werbeartikel kommt. Gehen Sie bloß kein Risiko ein, nicht dass Ihr Kunde Sie nachher noch liebt.

2. QUANTITÄT IST DIE NEUE QUALITÄT

Masse statt Klasse hat sich schon immer bewährt! Eine Verpackung für einen Kugelschreiber? Wozu eine angenehme Haptik und ein gutes Schriftbild? Das Ding soll nur schreiben und an den Mann gebracht werden. Zum Glück sind Sie nicht Ihr eigener Kunde der mit Ihrem Kugelschreiber schreiben muss.

3. LOGOS SIND NEBENSACHE

Logos sind nur etwas für Künstler, Designagenturen und Schöngeister. Von daher muss man auf solche Details nicht unbedingt Wert legen. Keiner würde denken, dass Sie auch sonst kein Interesse an ein perfekt abgerundetes Produkt haben.

4. MARKEN? ZU TEUER ZUM VERSCHENKEN!

Marken kommen nur dann zum Einsatz wenn sie Geld bringen. Wer hat heutzutage schon was zu verschenken? Welcher Kunde freut sich schon über Wertschätzung?

5. KEIN MENSCH MAG OHRWÜRMER

Mitpfeifen nach den ersten drei Tönen, spontanes Erinnern an Produktnamen und massive Kaufanreize? Nein danke, bloß keine Werbeartikel mit Aufnahmefunktion einsetzen! So kann man das Kaufrisiko halbwegs in Grenzen halten, und das wollen Sie ja.